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Widerstand gegen geplante Rosé-Regelung

Unterschriftenaktion gestartet



Die seitens der EU geplante Zulassung der Herstellung von Rosé-Weinen aus Verschnitten von Rot- und Weißwein sorgt für Unmut bei vielen Winzern. In der Provence, dort wo die Roséproduktion hohen Stellenwert hat (größter Produzent der Welt), ist eine Unterschriftenaktion initiiert worden. Binnen weniger Tage haben bereits über 20.000 Personen die Petition unterschrieben. Sie liegt in französischer, englischer und italienischer Sprache vor.

Mit einem Kompromissvorschlag der Europäischen Kommission sind die französischen Winzer nicht zufrieden. Dieser sieht vor, auf Ebene der Mitgliedsstaaten per freiwilliger Angabe auf dem Etikett zu unterscheiden, ob es sich um einen nach traditionellem Verfahren produzierten Rosé oder um einen Verschnittwein handelt.

Hintergrundinformation: Die im Jahr 2007 beschlossene Reform des Weinsektors sieht vor, dass sich künftig die önologischen Verfahren für europäische Weine verstärkt an den Empfehlungen des O.I.V (Internationales Weinamt) ausrichten sollen. Da das Hauptziel der Reform die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von europäischem Wein ist, sollen die europäischen Erzeuger die gleichen Möglichkeiten erhalten wie die Erzeuger in Drittländern, wo es bislang keine Einschränkungen  gegeben hat.

Die Unterschriftenaktion finden Sie hier.











03.05.2009 10:12

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